WispertalSteig - In Stille Wanderbar

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Wegbeschreibung

 Die roten Nummern in roten Klammern (1 – 43) bezeichnen die Erlebniswerte, die auch in der Karte des Pocketguides aufgeführt sind.
     A: Ausblick; P: Parkplatz;  G: Gasthaus;  H: Bushalt
  Wegbeschreibung des WISPERTALSTEIG®
 
In der Ortsmitte Espenschieds (400m üNN) am Schilderbaum (1) sind im Schaukasten die neuesten Informationen für die Wanderer ausgehängt. Hier beginnen wir die Rund-Wanderung. Zur Kerb steht hier der Kerbebaum, im Advent strahlt ein riesiger Adventkranz (2).
Wir lassen den beschaulichen Dorfplatz mit der Linde und dem Brunnen (3) rechts liegen und stehen vor der Dorfchronik (4), die an einer kleinen Fachwerk-Scheune angebracht ist. Auf einer Tafel ist näheres für weitere Rundwege um Espenschied erläutert.
Links sieht man in einem Garten eine mächtige Linde, ein Naturdenkmal (5).
Wir gehen nach rechts zum Kirch(en)weg, der von denkmalgeschützten schiefergedeckten Häuschen gesäumt wird (6) und gelangen zur katholischen St. Nikolaus-Kirche (7), die meist geöffnet ist. Vom Kirchhof haben wir einen schönen Blick über den Ort.
Schon verlassen wir Espenschied, vorbei an einem Wegkreuz (8), biegen sogleich nach links ab und haben am Wasserbehälter, der höchsten Stelle unserer Wanderung mit 427 m üNN. einen weiten Rundblick A (9). Im Osten ist bei klarer Sicht der Große Feldberg (878m) im Hochtaunus in einer Entfernung von 42 km, im Südwesten der Soonwald (17 km) mit Franzosenkopf (618m), Salzkopf (628m), Kandrich (637m) und Hochsteinchen (648m) zu sehen. Im Süden reicht der Blick über den Hinterlandswald bis zu den Rheingauhöhen Kalte Herberge (619m) und Hohe Wurzel (610m). Unter uns liegt in einer Mulde windgeschützt und der Sonne zugewandt Espenschied.
Hinter dem Sportgelände/Tennisplätzen biegen wir rechts ab und gelangen an eine Bank mit weiter Sicht A (10) über das Werkerbachtal mit der Burgruine Rheinberg, der einst bedeutensten der Wisperburgen. Weiter westlich sind die beiden weiteren Lorcher Stadtteile und Höhenorte Wollmerschied und Ransel zu sehen.
Nun halten wir uns mit dem örtlichen Rund-Weg Hase links, am Waldrand talwärts, vorbei an einem riesigen Kirschbaum (11), und zwei Hochständen (12), die Boten der Jagd und eines hohen Wildbestandes sind.
 An einer Spitzkehre verlassen wir den Weg Hase, biegen rechterhand in den Wald ein. An der folgenden Wegekreuzung folgen wir einem Stichweg der uns auf den Rücken eines versteinerten „Sauriers“ führt (13). Ein schöner grüner Ort.
Zurück am Weg wenden wir uns nach links mit Weg Fuchs. Es geht eine Weile durch Mischwald bis ein Hinweis auf einen Stichweg uns zu einem Bergloch (14) führt. Gebückt begehbar zeugt dieser 18 m lange Stollen vom Schieferabbau im Wispertaunus, einem Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Im Winter betreten wir dieses Bergloch nicht und nehmen Rücksicht auf mitunter quartierende Fledermäuse.
Wieder auf unserem Weg biegen wir an einer Bachweide links ab um dem Lauf des Sauerbornbaches (16) zu folgen nun mit Weg Forelle, teilweise in unmittelbarer Nähe der Landesgrenze (15)  zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen, im Mittelalter die Grenze zwischen Hessen-Nassau und Mainz. Meist wird das Klima nun feuchter und wärmer.
Das vermehrte Auftreten von Honigbienen zeigt die Nähe einer Bienenzucht (17). Die vergitterten Stollen (18) bleiben den Fledermäusen als Quartier vorbehalten. Schieferhalden säumen den Weg. Bis 1950 wurde in 100 Stollen an der Wisper Schiefer abgebaut.
Im Talkessel ist die erste Talsohle am vor über 200 Jahren gefaßten und überdachten Sauerbrunnen „Werkerbrunnen“ (19) erreicht (218m) . Das Wasser enthält Kohlensäure und Eisen und wurde früher als „Heilwasser“ genutzt. Vorsicht Rutschgefahr auf der Treppe!
Einen Steinwurf entfernt steht an der Mündung des Sauerbornbaches in den Werkerbach das ehemalige Forsthaus Werkerbrunnen (20) (an der K 625), heute privat genutzt.
Wir nehmen (mit W und N) den steilen Pfad (21), der uns vorbei an einem ehemaligen Köhlerplatz (22) auf eine höhere Etage bringt. Rechts abbiegend geht´s nun (mit Weg Fuchs) hoch über dem Werkerbach weniger anstrengend eine Weile durch den stillen nun kühleren Wald bis wir an einer Pferdekoppel des Gestütes Hof Pathfest (23) wieder die Höhe erreichen. Meist herrscht etwas Wind und das Durchatmen fällt wieder leichter. Die Anliegerstraße des Hofes queren wir (den Weg Fuchs verlassend) um rechts den Rastplatz mit Fernblick A (24) nach Ransel, Wollmerschied, Kemeler Höhe und Dickschied zu genießen.
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Nun sind 7,5 km absolviert, die Hälfte der gesamten Strecke. Hier kann der Weg mit gelbem Zuweg unterbrochen und in Espenschied übernachtet oder eingekehrt werden, dann wird der Weg je Hälfte 9 km lang.
Ab der Ortsmitte Espenschied (1) gelangt man durch die Gartenfeldstraße auf dem gleichen mit gelb markiertem ebenem Zuweg wieder zu diesem Platz (24).
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Fortsetzung der Wegbeschreibung des WISPERTALSTEIG ® ab Erlebniswert (24)
Zunächst noch entlang der Pferde-Koppel, dann rechts abbiegend (nun mit Weg Rehbock) entlang einer Windschutzhecke geht es wieder leicht bergab durch den Wald der Mehrholzer Höhe. Eine Lichtung gibt einen Blick frei Richtung Presberg durch das steile Tal des Ernstbaches und seiner Seitentäler jenseits der Wisper. In einer Linkskurve nehmen wir rechts einen Pfad, der uns auf eine von Moosen und Flechten bewachsene Felsenkanzel (26) führt. Auf der Bank ruhend ist nun der Kandrich im Soonwald (15 km) ein markanter Blickfang jenseits des Rheines A25). Etwas links davon ist der hölzerne Aussichtsturm auf dem Gipfel des Salzkopfes auszumachen, von dessen Plattform eine Reihe der Wisperburgen mit dem Tal der Wisper und einige der Höhenorte im Wispertaunus wie auch Espenschied zu sehen sind. Unter uns kann in der laubfreien Zeit die Ruine Kammerburg samt neuerer Gebäudeteile erspäht werden, nach links blicken wir in das Kerbtal des Ellmacherbaches, hinter dessen Quelle das Forsthaus Weißenthurm, ehemals eine Grenzbefestigung des "Rheingauer Gebück" war.
Wieder auf dem (Rehbock)-Weg biegen wir bald links ab und befinden uns oberhalb der Wisper, der wir in nördlicher Richtung entgegengehen. Der Weg ist in den Steilhang des Kerbtales der Wisper geschnitten, mächtige Felsformationen türmen sich zur Linken und machen die Auffaltung des Gebirges sichtbar. An der folgenden Weggabel biegen wir (den Weg Rehbock verlassend) rechts ab und befinden uns auf dem Naturpark-Rundweg „Eichhorn“, der uns zum Parkplatz des Naturparkes Rhein-Taunus P „Laukenmühle“ führen wird.
 
Steiler geht es nun der Wisper entgegen, linkerhand ein Blidenplatz (27) mit Halsgraben, gut vorstellbar, dass von dieser Stelle die Lauksburg in der Nähe zerstört wurde. Einen überraschend genialen Blick auf die wohl kleinste Burgruine des Wispertaunus, die Lauksburg (29), den Talkessel mit Mühlengebäuden und der "Laukenmühle" erhält man nach einem rechts abzweigenden Stichweg von 20 Metern. Eine Lichtung ermöglicht eine Sicht auf das Ausmaß des Talkessels, der früher zuweilen derart überschwemmt wurde, dass die Mühlengebäude erheblichen Schaden nahmen.
Die Treppen und Gebäudefundamente im Gelände sind unter Denkmalschutz stehende Reste der Kasernengebäude, die einst vom Reichsarbeitsdienst (30) genutzt wurden (RAD-Abteilung 5/257 "Gottfried Keller" Wispertal bei Lorch am Rhein). Weiterhin sind auf folgender Strecke die Teiche der Forellenzucht (28) „Wisperforelle“ zu sehen samt schön restaurierten ehemaligen Mühlengebäuden. Nun begleitet uns eine Kastanienhalballee bis zum steinernen Torbogen mit angegliedertem Soldatengrab (31). Die zweite Talsohle und der tiefste Punkt unserer Wanderung ist mit 172 m ü.NN. erreicht.
(Anfahrpunkt für Rettungsfahrzeuge RÜD-345 am P Parkplatz für Wandere „Laukenmühle“ (32), L 3033)

Zur weiteren Wanderung muß die nahe Wispertalstraße L3033 nicht begangen werden, der Weg führt linkerhand über den P Parkplatz „Laukenmühle“ (32) des Naturparkes Rhein-Taunus.
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Durstige oder Hungrige fühlen sich gewiß von dem nahen Ausflugslokal G „Laukenmühle“ (35) angezogen. Außer an Montagen ist sie tagsüber geöffnet, bitte achten Sie beim Überqueren der Brücke auf den motorisierten Verkehr!
Die nahe H Bushaltestelle „Laukenmühle“ (34) wird von mehreren Bus-Linien bedient und ermöglicht den Rücktransport nach Espenschied oder Lorch mit dem Rufbus 191 (bis zu acht Personen nach Vorbestellung 01803/101113).
Der Betrieb des Naturbus 210 wurde für 2013 eingestellt. Für Nutzer des ÖPNV ist von 1.4. bis 1.11. samstags, sonntags und feiertags mit der Linie 210 (Bad Schwalbach-Lorch) die H Haltestelle „Laukenmühle“ der Beginn und das Ziel einer Wanderung des WISPERTALSTEIG®. So können Wandergruppen aus Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Offenbach und Koblenz mit Öffentlichen Verkehrsmitteln an- u. abreisen.

Fortsetzung desWISPERTALSTEIG® ab Erlebniswert (32) (12 km seit Start)
Den Parkplatz des Naturparkes Rhein-Taunus P „Laukenmühle“ (32) verlassen wir in nördlicher Richtung gemeinsam mit der Markierung Eichhorn. Noch befinden wir uns im „Freistaat Flaschenhals“ (33), einer historischen Kapriole der Nachkriegszeit des ersten Weltkrieges (1919-1923).
Wenige Minuten begleiten wir nun die Wisper (36), die in weitem Bogen diesen Talkessel umfließt. Der nun schmälere Dorfbach (37) im Hansenwiesengraben begleitet uns auf immer enger und steiler werdendem Pfad (38). An der zweiten Lichtung biegen wir (mit Eichhorn) links ab, um auf ebenem Weg mit weniger Anstrengung den Hangweg zu nehmen. Ein kurzer Blick auf die Lauksburg, besonders in der laubfreien Zeit, verdeutlicht uns die Höhenunterschiede und die dritte Perspektive auf diese Ruine.
Nach müheloser Überquerung eines Rinnsales verlassen wir nach rechts abbiegend den Weg Eichhorn und folgen dem Weg Rehbock bis zum Ziel. Nach ein paar Minuten ist die letzte Steigung bewältigt und der Waldrand bei einem Schafgehege erreicht. Kurz danach nehmen wir einen kurzen Stichweg nach rechts, um auf der Ruhebank an „OmasRuh“ (39) eine weitere Aussicht über das Tal in den Wisperwald zu genießen.
Vor Erreichen der ersten Häuser grüßt uns die „Kleine Loreley“ (40), ein Fels, der die Nähe zur Loreley in St. Goarshausen spiegelt. Vorbei an dem großzügigen Gelände des Kinderspielplatzes (41) nehmen wir nun für die letzten Meter ein hübsches Dorfpfädchen (42).
Unter der Kastanie vor einem großen Fachwerkhaus warten weitere Ruhebänke am Ziel unserer Wanderung (43).
Die Wahl zur verdienten Einkehr fällt immer auf eine Espenschieder Gaststätte.

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Espenschied Panorama
Allen Wanderern wünschen wir erlebnisreiche Eindrücke und stets eine glückliche Heimkehr.
Ihr Team des Verkehrs- und Heimatverein Espenschied e. V.

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